Forscher machen Kresse zur Schreibtischlampe

Beleuchtung eines Buches (»Paradise Lost« von John Milton) mit den nanobionischen Licht-emittierenden Pflanzen (zwei 3,5 Wochen alte Brunnenkresse-Pflanzen). Das Buch und die lichtemittierenden Brunnenkressepflanzen wurden vor ein reflektierendes Papier gelegt, um den Einfluss der lichtemittierenden Pflanzen auf die Buchseiten zu erhöhen. (Bild: Seon-Yeong Kwak; web.mit.edu)

Pflanzen, die Licht ausstrahlen, sollen laut Forschern des Massachusetts Institute of Technology (MIT) herkömmliche Decken-, Steh- und Wandlampen ablösen. Sie haben leuchtende Nanopartikel in die Blätter der Echten Brunnenkresse eingebaut. Die Blätter des ersten Modells spendeten vier Stunden lang genügend Licht zum Lesen eines Buches. Laut MIT-Chemieprofessor Michael Strano sind in naher Zukunft Pflanzen möglich, die einen ganzen Tag lang einen Arbeitsplatz erhellen.

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Batterien aus Schrott

Kish-Graphit aus der Stahlherstellung werden als Rohstoff für billigere Batterien verwendet. Bild:EMPA/ETH Zürich

Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben zusammen mit Experten der ETH Zürich Ansätze entdeckt, wie sich Batterien aus Abfall-Graphit und Schrott-Metallen herstellen lassen. Dazu stellen die Wissenschaftler das Prinzip des Lithium-Ionen-Akkus auf den Kopf. Ein mögliches Endprodukt hätte den Entwicklern zufolge das Potenzial, wirklich preisgünstig zu und langlebig zu sein – darauf weisen jedenfalls erste Experimente hin.

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Osram unterstützt »Healthy Offices«-Studie

Über die getrennt steuerbaren Direkt- und Indirekt-Komponenten der Arktika-P Biolux lässt sich der Anteil an kaltweißem Licht an der Decke über den gesamten Tagesverlauf individuell gestalten. (Quelle: Osram)

Ein Forschungsprojekt der Universität Twente, der Freien Universität Amsterdam und des Immobilienberaters CBRE Niederlande bestätigt erneut die Wechselwirkung zwischen Arbeitsumfeld und Gesundheit, Wohlbefinden sowie Leistungsfähigkeit des Menschen. Osram installierte für die Studie im CBRE-Hauptsitz in Amsterdam eine »Human Centric Lighting«-Lösung – ein zeitgesteuertes Beleuchtungssystem mit einem zirkadian-freundlichen Lichtablauf.

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European Researchers’ Night am TGM

Bei der »European Researchers‘ Night« am 29. September 2017 am TGM in Wien erleben Kinder, Jugendliche und Erwachsene die Welt der Wissenschaft zum Anfassen. Emma (9 Jahre) und Niels (10 Jahre) nehmen das ganz wörtlich und erkunden lebhaft, wie ein 3D-Drucker funktioniert. Nicole Weinert vom Practical Robotics Institute Austria erklärt die Technik. (Foto: TGM/Hetzmannseder)

Wissenschaft zum Anfassen, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: Mehr als 2000 Fans der Forschung strömen am 29. September zur »European Researchers‘ Night« am TGM in Wien. Die Veranstaltung findet gleichzeitig in mehr als 250 Städten in ganz Europa statt, mit Workshops, Vorführungen und einem Science Slam. Von 15:00 Uhr bis Mitternacht, Eintritt frei!

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Eisen lässt sich zum Supraleiter umwandeln

Zweidimensionale Eisenplatte schafft einen Supraleiter. (Foto: bit.ly/2t81J9H; Illustration: Cornell University)

Eine internationale Kooperation des Niels Bohr Instituts mit anderen Forschungsinstituten in Europa und den USA ermöglicht die Erkenntnis der überdurchschnittlichen Leitfähigkeit von Eisen. Das wird durch individuelle Arbeitsweisen von fünf ungebundenen Elektronen ermöglicht. Eisen wurde bis jetzt als schlecht leitfähig eingestuft, da es magnetische Eigenschaften besitzt. Aber wie sich zeigt, haben bestimmte, auf Eisen basierende Materialien gute Leiteigenschaften.

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Österr. Energieagentur holt Mobilitätsexpertin Monika Wanjek an Bord

Neben ihrem beruflichen Engagement bei der Österreichischen Energieagentur ist die 1985 geborene Monika Wanjek Lehrbeauftragte für Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement an der FH BFI Wien in der Studienrichtung Logistik und Transportmanagement. (Bild: Österreichische Energieagentur)

Die Österreichische Energieagentur baut ihr Kompetenzcenter »Mobilität und Verkehr« weiter aus und holt die Expertin Monika Wanjek an Board. Die Absolventin des Studiums Raumplanung und Raumordnung an der technischen Universität Wien wird die Projektleitung von Forschungstätigkeiten übernehmen.

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Innovationsforum Blockchain gestartet

Die Blockchain-Technologie ist ein Ansatz zur Automatisierung von Geschäftsprozessen mit einer garantierten Ausführung. (Bild: Fotolia)

Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen häufig die Ressourcen für eigene Forschungen oder sie haben keinen direkten Zugang zu neuen Technologien. Das vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte »Innovationsforum Blockchain« bietet KMUs nun die Gelegenheit, Blockchain-basierte Geschäftsmodelle bis Jahresende in mehreren Workshops und Veranstaltungsformaten zu evaluieren.

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