Die Heimkehr des Heinrich Sachs

 

Heinrich Sachs, ehemaliger Geschäftsführer von Osram und Siteco, kehrt nach 10 erfolgreichen Jahren in den vertrauten Zumtobel-Hafen zurück.


Genau 9 Jahre und 9 Monate dauerte das Arbeitsverhältnis bei Osram und Siteco, das für Heinrich Sachs schließlich ein Ende fand, um zu neuen und doch vertrauten Ufern aufzubrechen. Vertraut insofern, als Sachs bereits 13 Jahre Erfahrung beim österreichischen Lichtexperten Zumtobel mitbringt – und neu, weil er nun als Geschäftsführer Österreich in für ihn bereits vertraute Gefilde zurückkehrt. Möchte Zumtobel mit Heinrich Sachs, einem Mann, der die Werte Markt- und Kundennähe tatsächlich lebt, einen Schritt näher zum Kunde hin wagen? Lesen Sie selbst.

Herr Sachs, was können Sie uns zu den vergangenen 10 Jahren berichten? Was hat Sie geprägt?
Heinrich Sachs: Diese letzte Dekade war sehr erfolgreich, allerdings gab es durchaus einiges zu bewältigen: Man denke hierbei an die Ledvance-Ausgliederung, die damit verbundene Trennung der Mannschaft, es galt, die Zusammenführung der Osram-Siteco-Teams durchzuführen sowie die Schließung der slowenischen Niederlassung... Es gab also zahlreiche brisante Themen, die auch viele Eingriffe in die Mitarbeitersituation erforderten. Ich kann an dieser Stelle sagen, dass wir diese Herausforderungen perfekt gemeistert haben. Wir haben menschlich agiert und zwar gemeinsam, auf Augenhöhe mit den Betroffenen – das hat uns als starkes Team ausgemacht.

Wie nahe waren Sie in der Vergangenheit dem Markt? Geschäftsführer zu sein, bedeutet oft das Gegenteil von Kundennähe...
Sachs: Ich habe sehr gerne Kundenkontakt, ich sehe dies als eine meiner Kernaufgaben – ich möchte schließlich Feedback einholen und wissen, was sich am Markt tut. Als Geschäftsführer war ich sehr oft bei Projekten zugegen, auch bei Kundenbesuchen – und zwar österreichweit – gemeinsam mit den Mitarbeitern. Ich finde es unerlässlich, sich aktiv in das Tagesgeschehen einzubringen, auch um den Anschluss nicht zu verlieren. Ich möchte wissen, was am Markt passiert und leite daraus auch meine Entscheidungen ab.

Was war der ausschlaggebende Grund, dass sich Zumtobel für Heinrich Sachs entschieden hat?
Sachs: Zumtobel hat erkannt, dass mit Regionsgeschäftsführern letztendlich sehr wenig auf Länderspezifikas eingegangen werden kann. Es ist wichtig, dass eine lokal starke Persönlichkeit vorhanden ist, die das Team an der Hand nimmt und Marktkenntnisse, Kundennähe, Kontakte usw. vor Ort lebt. Warum die Wahl dafür auf mich gefallen ist? Ich denke aufgrund der stabilen Situation, die ich während der letzten 10 Jahre vorweisen konnte. Die Hauptgründe für meine Entscheidung waren die Veränderung und die Herausforderung, in der Nummer 1 im österreichischen Lichtmarkt aktiv zu werden – und zwar an der Spitze dieser Mannschaft.

Haben Sie Zumtobel bei Ihrer Heimkehr wiedererkannt? Oder gab es in der Zwischenzeit viele Änderungen?
Sachs: Nein, ich habe Zumtobel sofort wiedererkannt. Natürlich haben sich in den letzten 10 Jahren viele Dinge geändert, allerdings nicht nur im Hause Zumtobel. Es ist der Markt mitsamt den daran Beteiligten, der sich verändert hat. Insofern war ich gut darauf vorbereitet, was mich erwarten würde. Ich habe Zumtobel an der Professionalität erkannt, die ich ja bereits vor Jahren erlebt habe: die Professionalität im Umgang mit Kunden, aber auch in der Art und Weise, wie Themen behandelt und abgearbeitet werden.

Herr Sachs, vielen Dank für das Gespräch!

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