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IMG_6201 Die i-Magazin-Tipp-Serie – diesmal zum Thema Sicherheitstechnik. Aktuelle Branchenlösungen und deren praktische Umsetzung – präsentiert von Branchenkollegen.

Alarmanlagen Einst und Jetzt!

 

 

 

 

IMG_6191 Früher wurde eine Alarmanlage so realisiert, dass man in einzelnen Räumen bzw. den wichtigsten Räumen Bewegungsmelder installierte, die beim Verlassen des Hauses scharf geschalten wurden. Da mittlerweile auch in Gebäude eingebrochen wird, in denen sich Menschen aufhalten, wird nun die sogenannte »Außenhautsicherung« angewendet. Dabei geht es darum, den Einbrecher an der frühest möglichen Stelle aufzuhalten und den Sachschaden so gering wie möglich zu halten. Bei der Außenhautsicherung werden alle Fenster und Außentüren mit Magnetkontakten versehen, die bei zahlreichen Herstellern bereits mitbestellt werden können. Es ist IMG_6195 aber auch möglich, diese Kontakte nachträglich einzubauen. Mit dieser Lösung hat man jenen Vorteil, dass auch bei Anwesenheit, die Alarmanlage scharf geschalten werden kann. Versucht nun jemand ein Fenster oder eine Tür aufzubrechen, werden die Außen- und die Innensirene aktiviert und geben Alarm, obwohl der Einbrecher noch vor dem Haus steht. Man spricht dabei vom psychologischen Druck, der für den Übeltäter so groß wird, dass er nicht in das Haus einbricht, aus dem lauter Sirenenalarm dringt.

Für zusätzliche Sicherheit sorgen optional eingebaute Bewegungsmelder im Haus, die bei Abwesenheit aktiviert werden können. Dies bringt den letztmöglichen Schutz, wenn jemand über das Dach ins Haus eindringt,oder sich bereits im Gebäude aufhält.

Die Magnetkontakte die bei einer Betriebsspannung von 2 V arbeiten, werden mit vierpoligen Kabeln an die Alarmanlagenzentrale angeschlossen – dabei meldet ein Kontakt Alarm und der zweite Kontakt meldet Sabotage. Sollte eine Alarmanlage dieser Art nachträglich eingebaut werden, gibt es auch Funk-Lösungen, die unkompliziert nachgerüstet werden kann.

Einen möglichen Stromausfall überbrücken Alarmanlagen von Johannes Stift je nach Anwendungsbereich für bis zu 60 Stunden – was deutlich über der Normvorgabe liegt.

 

 

 

 

 

 



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