Windenergie

Win(d) in Afrika

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Siemens Energy hat seine ersten Windaufträge aus Afrika über insgesamt 100 Megawatt (MW) erhalten. Foto: Siemens Siemens erhält erste Windaufträge aus Afrika:


Siemens Energy hat seine ersten Windaufträge aus Afrika über insgesamt 100 Megawatt (MW) erhalten. So unterzeichneten Nareva Holding und Siemens einen Vertag über die Lieferung von insgesamt 44 Windenergieanlagen für die Windkraftwerke Haouma und Foum El Oued in Marokko. Siemens zeichnet für Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der Windturbinen verantwortlich. Beide Windkraftwerke sollen im Jahr 2013 in Betrieb gehen und anschließend fünf Jahre von Siemens gewartet werden. Auf dem neuen Windmarkt Afrika ist Marokko zurzeit die Nummer zwei bei den Installationszahlen.

 

Wind statt Öl

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Abu Dhabi prüft Investition in deutsche Windparks – der Ökokonzern Masdar verlangt allerdings eine Steigerung der staatlichen Förderung. (Foto: pixelio.de/K.Körber) Abu Dhabi will in deutsche Windparks investieren:


Kommen nun auch vermehrt die Erdöl produzierenden Staaten auf den Geschmack, Mittel in Erneuerbare Energie zu stecken? Der Ökokonzern Masdar, der dem Staatsfonds Mubadala aus Abu Dhabi gehört, prüft jedenfalls den Einstieg in einen deutschen Offshore-Windpark, wie die Financial Times Deutschland berichtet. „Wir wären sehr interessiert an einem Einstieg, allerdings müssten sich die Renditen noch etwas verbessern", wird Masdar-Manager Frank Wouters zitiert.

 

Siemens erhält neue Windaufträge

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Mit einer Gesamtleistung von über 670 MW werden die Windkraftwerke nach der Inbetriebnahme mehr als 200.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen können.  Bild: Siemens AG Auftragsvolumen von über 900 Mio. USD

Siemens hat im Oktober 2011 und damit im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2012 einen Auftrag über ein 100-Megawatt(MW)-Windprojekt aus Puerto Rico erhalten. Zudem sicherte sich das Unternehmen von Juli bis September 2011 weitere fünf Aufträge mit einer Gesamtleistung von über 570 MW aus Nordamerika. Das Auftragsvolumen für alle sechs Projekte beträgt mehr als 900 Mio. USD. Mit einer Gesamtleistung von über 670 MW werden die Windkraftwerke nach der Inbetriebnahme mehr als 200.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen können.

 

Strom durch Wellenkraft

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Seit Mitte August wird der Betrieb eines neuartigen Wellenkraftwerks vor der Küste New Jerseys in einem Programm der US Navy getestet: Die Überwachungs-Boje hat nicht nur den Hurrikan Irene ohne Schaden überstanden, sondern auch die bis zu 15 Meter hohen Wellen zur Energiegewinnung genutzt. Überwachungs-Boje auch in extremen Situationen einsetzbar:


Eine Überwachungs-Boje hat nicht nur den Hurrikan Irene ohne Schaden überstanden, sondern auch die bis zu 15 Meter hohen Wellen zur Energiegewinnung genutzt. Den Betreibern gelang es zusätzlich, während des gesamten Sturms den Kontakt zur Boje aufrechtzuerhalten. Seit Mitte August wird der Betrieb des neuartigen Wellenkraftwerks vor der Küste New Jerseys in einem Programm der US Navy getestet. Funktion der Boje ist es, ohne Anbindung an ein Stromnetz für Sicherheits- und Überwachungsfunktionen beständig grünen Strom zu liefern.

 

Windige Aussichten

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„Wir werden den Ausbau unseres internationalen Fertigungsnetzes weiter vorantreiben und unsere Vertriebsaktivitäten in den Schlüsselmärkten intensivieren, um noch näher an unsere Kunden zu rücken,” sagte Jens- Peter Saul, CEO der Business Unit Siemens Wind Power. Foto: Siemens Zwei neue Forschungs- und Entwicklungszentren sollen Siemens die Technologieführerschaft stärken:

 

Siemens investiert in den nächsten beiden Jahren in Dänemark über 150 Mio. EUR in den weiteren Ausbau seines Windenergiegeschäfts. In Brande und Aalborg werden zwei neue Forschungs- und Entwicklungs-Standorte aufgebaut. Darüber hinaus passt Siemens die Fertigungskapazität in seinen dänischen Fabriken an die steigende Nachfrage nach Offshore-Windenergieanlagen in Europa an und schafft für die wachsende Belegschaft neue Büroflächen am Hauptsitz in Brande und in Vejle. Ab 2012 wird das erfolgreiche Offshore-Geschäft in Vejle beheimatet sein.

 

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